Möglicher Ablauf einer freien Trauung

Bei einer freien Trauung ist man auch beim Ablauf sehr flexibel. Hier ein Beispiel, wie eure Zeremonie aussehen könnte.

  1. Einzug

Die Gäste sitzen auf ihren Bänken und sind bereit für euren grossen Auftritt. Klassischerweise wird die Braut von ihrem Vater an den Traualtar geführt, wo der zukünftige Ehemann bereits wartet. Da bei einer freien Trauung aber nichts klassisch sein muss, gibt es ganz unterschiedliche Varianten. Es könnte zum Beispiel zuerst der Bräutigam gemeinsam mit seinen Eltern erscheinen, und danach die Braut gemeinsam mit ihren Eltern. Ihr könnt aber auch zusammen zum Traualtar schreiten. Oder ihr lasst euch von Geschwistern oder guten Freunden begleiten. Überlegt euch, was sich für euch gut anfühlt.

  1. Begrüssung

Die Traurednerin oder der Trauredner eröffnet die Zeremonie und heisst euch und eure Gäste herzlich willkommen. Dabei stellt sich euer Trauredner auch kurz vor, damit die Gäste wissen, wer hier überhaupt durch die freie Zeremonie führt.

  1. Eure Geschichte

Wie habt ihr zueinandergefunden, was macht eure Liebe einzigartig, wo ist eure gemeinsame Reise gestartet und wie soll sie weitergehen? In diesem Teil der Zeremonie geht es um eure gemeinsame Geschichte. Eure freie Traurednerin oder euer freier Trauredner wird sich dabei vor allem auf Dinge berufen, die ihr beim Vorbereitungsgespräch erzählt habt. Viele Trauredner fragen aber auch noch bei den Trauzeugen nach, um euch noch von einer anderen Seite kennen zu lernen. In diesem Teil wird auch die eine oder andere Anekdote aus eurer Beziehung erzählt, was bei Braut und Bräutigam und Gästen meistens für Lacher sorgt

  1. Wunschritual

Viele Brautpaare wünschen sich für ihre Zeremonie ein Ritual. Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Es gibt Sandrituale, Feuerrituale, man kann einen Baum pflanzen, die Gäste können Glückwünsche aufschreiben, die danach gesammelt werden und, und, und… Entweder könnt ihr selbst ein für euch passendes Ritual auswählen, welches der Trauredner dann wie gewünscht durchführt oder ihr könnt euch auch überraschen lassen.

  1. Das Eheversprechen

Beim Eheversprechen habt ihr die Möglichkeit euch gegenseitig eine Liebeserklärung zu machen. Entweder ihr lest sie euch während der Zeremonie gegenseitig vor oder ihr lasst sie von eurer Traurednerin oder eurem Trauredner vortragen. Meistens ist dies der emotionalste Teil der Zeremonie.

Tipps und Tricks zum Verfassen eines Eheversprechens findet ihr hier.

  1. Das Ja-Wort, der Ringtausch und der Kuss

Nun dürft ihr euch vor euren Gästen das Ja-Wort geben, danach tauscht ihr eure Ringe und was natürlich nicht fehlen darf, ist der Kuss 😊

  1. Verabschiedung und Organisatorisches

Man soll aufhören, wenn’s am Schönsten ist. In diesem Teil verabschiedet die Traurednerin oder der Trauredner das Brautpaar und die Gäste. Häufig werden hier auch noch organisatorische Details mitgeteilt, wie zum Beispiel, wo der Apéro stattfindet.

  1. Auszug

Braut und Bräutigam verlassen den Traualtar. Die Gäste stehen dabei auf, klatschen und werfen zum Beispiel Konfetti – ein Hoch auf das Brautpaar!